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Besuch im Konzentrationslagers Dachau

Am 14.11.2017 haben die Klassen 10 der Burgschule Köngen, im Rahmen des Geschichtsunterrichts, das Konzentrationslager in Dachau besucht.
Während der Führung über das Gelände konnten wir viele Dinge, über die wir schon im Unterricht gehört hatten, nun mit eigenen Augen sehen und Näheres erfahren.
Die Führung begann außerhalb des Geländes, wo die Menschen schon bei der Ankunft gedemütigt wurden, sie wurden zum Beispiel bespuckt, getreten und geschlagen. Weiter ging es durch das Eingangstor, über dem ,,Arbeit macht frei´´ steht. Dies sollte den Häftlingen Hoffnung machen, dass sie freikommen, wenn sie fleißig arbeiten. Dann standen wir auf dem Appellplatz, wo die Häftlinge morgens und abends zum Zählappell antreten mussten. Dies dauerte teilweise mehrere Stunden, denn wenn ein Häftling bei der Zählung nicht anwesend war, mussten die Anderen solange stillstehen, bis er gefunden war.
Danach konnten wir zwei der wiederaufgebauten Baracken besichtigen. Diese Baracken waren ursprünglich für 200 Häftlinge ausgelegt. Die Betten waren aus Holz, anfangs mit einer kleinen Zwischenwand, sodass jeder Häftling sein eigenes Bett hatte. Von Jahr zu Jahr kamen jedoch mehr Häftlinge und so lebten in den Baracken am Ende des 3. Reiches bis zu 2000 Häftlinge. In den Betten lagen die Häftlinge nun sehr eng beieinander und konnten nur auf der Seite liegend schlafen.
Wir besichtigten auch die Krematorien, in denen die Leichen der Häftlinge verbrannt wurden. Teilweise schob man die Leichen sogar zu zweit oder sogar zu dritt in den Ofen. In Dachau wurde zwar auch eine Gaskammer gebaut, jedoch wurde diese nicht benutzt.
Nach dieser Führung besuchten wir noch das Museum, in dem der Alltag im Konzentrationslager und die Schicksale vieler Häftlinge dokumentiert sind. Abschließend schauten wir noch einen Film an, in dem gezeigt wurde, wie sehr die Menschen damals unter dem Alltag im Lager litten und wie sie oftmals unter grausamen Umständen ums Leben kamen.
Schlussfolgernd war es eine Exkursion, die sich sehr gelohnt hat, denn wir alle konnten sehen, wie schrecklich es in einem Konzentrationslager war.
(Bericht von Madeleine Hoffelner, 10R2)